Klage an den Verfassungsgerichtshof

Blog der "Schule im Dialog"

Wie alles Begann. Tagebuch einer Schulgründung.
Zum Jubiläum: 10 Jahre Infinum

PowerPoint Präsentation:

Zur Wiedergabe wird PowerPoint oder der PowerPoint Viewer (gratis Download HIER) benötigt.
Der Förderverband Freier Schulen war erfolgreich Gastgeber des diesjährigen ECNAIS Seminars in Wien.
Wir luden zwei interessante Redner ein:
Matthias Strolz von den NEOS war Hauptredner zum Thema "Cooperation and Competition Parenting Social Innovation". (Dauer inkl. Diskussion mit dem Publikum: 1h 08min) Christoph Chorherr von den Grünen sprach zum Thema "The Vision of an ideal School" (Dauer inkl. Diskussion mit dem Publikum: 31 min)

Beide Politiker gewannen das Publikum - auf ganz verschiedene Weise - für sich, und hinterließen einen sehr positiven Eindruck zukunftsweisender österreichischer Politik.

In Kürze folgen weitere Videos!

Brussles / Free School Choice - Round Table



Gruppenbild ECNAIS Konferenz, April 2014

Gratulation! 10 Jahre Libo-Montessori-Schule!

Schulleiterin Petra Libowitzky mit Androulla Höller


Willkommen beim
Förderverband Freier Schulen!


Wir vertreten die Interessen nichtkonfessioneller Schulen in freier Trägerschaft mit reformpädagogischer Ausrichtung, kümmern uns um deren Subventionierung, betreiben nationale und internationale Öffentlichkeitsarbeit und führen Gespräche zur verbindlichen Finanzierung dieser Schulen.

im Rahmen der Verhandlungsgruppe FreieSchulwahl.at.

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Wir bieten in regelmäßigen Treffen eine Plattform für fachlichen Austausch zwischen Schulleitungen und bauen ein Netzwerk zu anderen Verbänden und Privatschulvertretungen in Österreich und Europa.

Wir fördern die Entwicklung der Schulautonomie für ein faires, gleichberechtigtes und ausgeglichen finanziertes Nebeneinander bzw. Miteinander von öffentlichen und privaten Schulen unterschiedlicher

Pädagogik und fördern die Ermöglichung und die Kultur frei zugänglicher, umfassender Bildung für alle.

















Die "Dreifache Schul-Autonomie"

Vor einiger Zeit saßen wir zusammen mit Per Kristensen aus Dänemark, einem Vertreter europäischer freier Schulen (ECNAIS) und Schulgründer, in einem langen Arbeitstreffen, um gemeinsam die grundlegenden Bedingungen zu definieren, damit "Freie Schulen" in Europa gedeihen könnten.
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müsste ein Staat sichern, damit diese ihre Werte entwickeln können?
Und welche Werte sind das?
Wir reduzierten schließlich die Notwendigkeiten auf drei Formen der Autonomie, und nannten sie daher die "dreifache":

1.) Die pädagogische,
2.) die personelle und
3.) die finanzielle Autonomie.
Mehr dazu im Artikel "Die Dreifache Schul-Autonomie".
Ein Jahr danach besuchten wir als parteiunabhängige Berater eine Taskforce der NEOS, um dort unsere Informationen zur Erstellung des neuen Bildungsprogrammes einzubringen, als unserseits der Begriff dieser "Dreifachen Schulautonomie" fiel. Es freute uns, später feststellen zu dürfen, dass sich dieser Begriff gehalten hat, und nun immer wieder in den Medien zu hören und zu lesen ist.

Eine Kultur der Achtsamkeit - auf sich selbst, auf den Nächsten - ist notwendig damit Schule gelingt.

"Achtsamkeit ist Voraussetzung für Respekt"

... sagte Rainer Wengraf, Gründer der Schule "ELUSCH Hollerbusch", als wir ihn und seine Frau Sabine in Spannberg, NÖ, besuchten.
Wir saßen im Schulgarten bei Kaffee und Kuchen, führten lange Gespräche über die heutige Situation von österreichischen Schulen in freier Trägerschaft, über ihre Philosophie und Praxis, und über die Lage ihrer Lehrer und erörterten grundlegende Fragen.
(Hier ein paar Fotos der stimmungsvollen Schulanlage der Elusch Hollerbusch Schule und vom großen Hollerbusch im Hof - siehe Bildergalerie).

Ende 2013 waren wir in der "Verhandlungsgruppe Freie Schulwahl" im BMUKK, der sich diesmal auch EFFE angeschlossen hatte, um mit leitenden Beamten zum Übergang in die neue Legislaturperiode eine neue Arbeitsgrundlage für die Weiterführung des Themas in einer möglichen kommenden Regierungskoalition zu schaffen. Die Schulen in freier Trägerschaft sollen auf ausgeglichene, faire Weise verbindlich finanziert werden.
Leider ist die Umsetzung bisher noch ausgeblieben.

Die neue positive Zusammenarbeit jedoch, und der laufende Kontakt zwischen ALLEN Vertretungsverbänden österreichischer freier Schulen bezüglich dieser Verhandlungen, ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Wir wollen einander unterstützen und mit geeinter Stimme für die Sache unserer Schulen sprechen.

Das jeweils passende Maß von Freiheit einerseits - und Sicherheit anderseits - sollen das nötige Spannungsfeld schaffen, in dem Schule ideal gedeihen kann.
Wir benötigen ein Umfeld, in dem sich Systeme weitgehend selbst regulieren-, aus eigenen Fehlern sofort lernen und sich selbst weiter entwickeln können - in ständiger Rückkoppelung mit den gemachten Erfahrungen, - in einem Fluss, der sich stets den Notwendigkeiten anpasst.
Der Mensch lernt am besten, wenn seiner Individualität in einem solchen Raum ehrlich empfundener Respekt entgegengebracht wird. Alle Fähigkeiten die wir zum Erstellen eines solchen Umfeldes benötigen, sind Teil unserer künftigen Kultur.
Auf diese arbeiten wir hin.

Vieles ist ins Rollen gekommen in den letzten Jahren.
Und Wesentliches möchten wir beitragen, indem wir den Geist der Freien Schulen weiterhin stärken.

Wir freuen uns auf jede Zusammenarbeit und bedanken uns für die bisherige Unterstützung!

Beatrice Audétat
Alexandra Löffler

PS.:
Unsere Schulen möchten ihre Schulgelder so niedrig als möglich halten um es allen Familien zu ermöglichen, ihre Kinder in jene Schulen zu schicken, die für diese passend sind.
Aufgrund einer unverständlichen Schieflage erhalten die nichtkonfessionellen Schulen jedoch nur einen Bruchteil jener Gelder, die der Staat für konfessionelle Schulen und öffentliche Schulen aufwendet. Wir streben hier nach finanzieller Gleichstellung aller privaten Schulen, unter Beibehaltung der pädagogischen und personellen Autonomie.
Wir möchte nicht mehr gezwungen sein, Schulgelder in einer Höhe zu verlangen, die den Schulbesuch unserer Schulen für viele verunmöglicht. Wir wären gerne offen für Alle. So wie es in den Ländern im Norden Europas bereits der Fall ist.

Besuch in der "DaVinci Akademie"
Der Förderverband unterstützt:

Conclusion - Conference on Parental Rights